Software für Vermieter – Programme für die eigene Vermietung im Vergleich

Wer selbst vermietet, kennt die wiederkehrenden Aufgaben: Mieteingänge prüfen, Betriebskosten abrechnen, Verträge ablegen und die Zahlen für die Steuer zusammenstellen. Eine Software für Vermieter bringt diese Arbeit an einem Ort zusammen – je nach Programm als einfache digitale Ablage oder als weitgehend automatisierte Verwaltung. Es gibt kostenlose Einstiegslösungen ebenso wie Programme, die auch Bestände mit Hunderten Einheiten abbilden.

Welche Vermietersoftware sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, was ihr vermietet und wie viel Arbeit euch das Programm abnehmen soll. Bei einer Eigentumswohnung ist zum Beispiel entscheidend, wie sich die Hausgeldabrechnung weiterverarbeiten lässt. Bei einem Mehrfamilienhaus zählen eher Heiz- und Betriebskosten, bei einem wachsenden Bestand die automatische Zuordnung von Zahlungen und die Vorbereitung der Steuer. Wir zeigen, worauf es in den verschiedenen Situationen ankommt, und stellen anschließend die Programme für private Vermieter mit ihren Funktionen und Preisen vor.

Software für Vermieter: unsere Empfehlung

Hier vorab die Software für Vermieter, die wir umfangreich geprüft haben und auf dieser Basis empfehlen können:

Wir geben nicht zu jeder Lösung eine eigene Einschätzung ab. Das hängt davon ab, wie tief wir uns mit ihr befassen konnten. Einige der hier vorgestellten Anbieter arbeiten kommerziell mit uns zusammen. Auf unsere Einschätzung hat das keinen Einfluss. Mehr dazu unter „Warum wir kostenlos sind“.

Wenn ihr mobil unterwegs seid: Am besten das Handy drehen für eine optimale Tabellen-Darstellung.

Vermietersoftware oder Hausverwaltungssoftware?

Die Begriffe werden häufig gleich verwendet. Für die Auswahl lohnt sich aber eine Unterscheidung: Vermietersoftware richtet sich an Eigentümer, die ihre eigenen Wohnungen vermieten und die Verwaltung selbst erledigen. Hausverwaltungssoftware ist dagegen auf die Betreuung fremden Eigentums ausgelegt – etwa auf Wohnungseigentümergemeinschaften mit Wirtschaftsplan, Eigentümerversammlung und Hausgeldabrechnung oder auf die Mietverwaltung für mehrere Eigentümer. Dazu kommen typischerweise getrennte Objektkonten sowie Teamfunktionen mit Rollen und Freigaben.

Private Eigentümer spielen bei der Vermietung eine große Rolle: Laut einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung auf Basis der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 entfallen 64,4 Prozent der Mietwohnungen in Deutschland auf Privatpersonen oder Wohnungseigentümergemeinschaften. Bei Mehrfamilienhäusern, die nicht in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt sind, kümmern sich die Eigentümer meist selbst um die Verwaltung. Eine weitere BBSR-Studie kommt dort auf einen Anteil von nur 20 Prozent der Gebäude, für die ein Verwalter beauftragt ist.

Die Grenze ist im Alltag nicht immer ganz scharf. Einige Programme aus unserem Vergleich können neben Mietobjekten auch eine kleine WEG verwalten; umgekehrt bieten manche Hausverwaltungsprogramme günstige Einstiege für private Vermieter. Sobald ihr fremde Immobilien betreut, die Verwalteraufgaben einer Eigentümergemeinschaft übernehmt oder im Team mit unterschiedlichen Zuständigkeiten arbeitet, ist Hausverwaltungssoftware meist die passendere Wahl. Einzelne zusätzliche Benutzer lassen sich allerdings auch bei einigen Vermieterprogrammen einrichten.

Welche Software zu welchem Vermieter passt

Bei privaten Vermietern begegnen uns vor allem vier typische Situationen. Sie schließen sich nicht gegenseitig aus: Wer eine Eigentumswohnung und zusätzlich ein kleines Mietshaus besitzt, braucht beispielsweise eine Lösung, die beide Fälle sinnvoll abbildet.

Eine vermietete Eigentumswohnung

Bei einer vermieteten Eigentumswohnung liefert der WEG-Verwalter mit seiner Jahresabrechnung bereits einen großen Teil der Kostengrundlage. Einzelne Posten – etwa die Grundsteuer – müsst ihr ergänzen. Wichtig ist, dass die Software daraus eine korrekte Betriebskostenabrechnung für euren Mieter macht und umlagefähige Kosten von denjenigen trennt, die ihr selbst tragen müsst. Gerade hier unterscheiden sich die Programme deutlich. Deshalb erklären wir die Betriebskostenabrechnung für die Eigentumswohnung weiter unten ausführlicher.

Ein Haus oder wenige Wohnungen

Bei einem Zwei- oder Mehrfamilienhaus mit wenigen Mietparteien muss die Software vor allem die jährliche Betriebs- und Heizkostenabrechnung erleichtern, Mieteingänge übersichtlich darstellen und Verträge sowie Belege ordentlich ablegen. Dafür kann ein günstiger Tarif oder eine Jahreslizenz völlig ausreichen. Viele Anbieter staffeln ihre Preise nach der Zahl der Einheiten – fünf Wohnungen kosten dann deutlich weniger als ein Bestand mit fünfzig. Vermieter1.de etwa richtet sich an Vermieter mit 1 bis 25 Einheiten und berücksichtigt bei der Heizkostenabrechnung auch die Vorgaben der Heizkostenverordnung und die CO₂-Aufteilung.

Ein wachsender Bestand

Bei wenigen Wohnungen genügt es oft, wenn das Programm Abrechnungen erstellt und Unterlagen sortiert; die Mieteingänge könnt ihr zur Not selbst kontrollieren. Mit wachsendem Bestand wird das schnell mühsam, und nach unserer Erfahrung kommen dann auch die ersten Anforderungen vom Steuerberater dazu. Dann zahlt sich aus, wenn die Software nicht nur Daten speichert, sondern Arbeitsschritte miteinander verbindet: Sie ordnet Kontoumsätze den richtigen Mietforderungen zu, erkennt Rückstände und stellt die Einnahmen und Ausgaben je Immobilie für den Steuerberater zusammen.

Auf diese Lage ist nahaus ausgelegt: Das Pro-Paket umfasst bis zu 50 Einheiten, darüber wächst der Enterprise-Tarif pro Einheit mit, und neben der Mietbuchhaltung gehört eine Darlehensverwaltung mit Zinsbindung und Restschuld je Immobilie dazu.

Mehrere Eigentümer, GbR oder GmbH

Besitzt ihr Immobilien in unterschiedlichen Konstellationen – etwa privat, gemeinsam mit Geschwistern in einer GbR und zusätzlich über eine GmbH –, müssen sich die Objekte und ihre Zahlen sauber den jeweiligen Eigentümern zuordnen lassen. Denn steuerlich werden die Einkünfte unterschiedlich behandelt: Privatpersonen nutzen die Anlage V, eine GbR benötigt eine gesonderte Feststellungserklärung, eine GmbH bilanziert. Prüft deshalb vorab, wie viele Eigentümer ein Tarif unterstützt. Bei nahaus sind im Pro-Paket zehn vorgesehen, im Enterprise-Tarif beliebig viele; rentably ermöglicht im Pro-Tarif ebenfalls mehrere Eigentümer in einem Konto.

Vermietete Eigentumswohnung: von der Hausgeldabrechnung zur Betriebskostenabrechnung

Die Jahresabrechnung eures WEG-Verwalters lässt sich nicht einfach an den Mieter weiterreichen. Sie ist zwar die wichtigste Grundlage, aber sie enthält sämtliche Ausgaben der Eigentümergemeinschaft – auch solche, die ihr nicht auf den Mieter umlegen dürft. Maßgeblich sind die tatsächlich angefallenen Kosten, nicht die monatlichen Hausgeld-Vorauszahlungen. Die Verwaltervergütung zählt beispielsweise zu den Verwaltungskosten, die Erhaltungsrücklage zu den Kosten der Instandhaltung; beides gehört nicht in die Betriebskostenabrechnung. Bei gemischten Positionen, etwa beim Hausmeister, müssen Reparatur- und Verwaltungsanteile herausgerechnet werden. Umlagefähig ist außerdem nur, was der Mietvertrag vorsieht (§ 556 Abs. 1 BGB). Umgekehrt fehlt in der WEG-Abrechnung meist die Grundsteuer, weil die Gemeinde sie direkt bei euch erhebt. Für die Abrechnung mit dem Mieter müsst ihr sie dennoch berücksichtigen.

Auch der Verteilerschlüssel ist wichtig. Wenn der Mietvertrag nichts anderes regelt, werden die Betriebskosten einer vermieteten Eigentumswohnung nach dem Schlüssel verteilt, der auch innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft gilt (§ 556a Abs. 3 BGB) – häufig nach Miteigentumsanteilen. Ist im Mietvertrag dagegen die Wohnfläche vereinbart, muss die Software die Werte umrechnen können. Dafür benötigt ihr die Gesamtwohnfläche der Anlage, die nicht in jeder Hausgeldabrechnung aufgeführt ist. Heiz- und Warmwasserkosten liegen meist bereits als fertige Abrechnung des Messdienstes vor.

Besonders kritisch ist die Abrechnungsfrist: Ihr müsst dem Mieter spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums die Betriebskostenabrechnung zukommen lassen. Das gilt auch dann, wenn die Hausgeldabrechnung des Verwalters noch fehlt. Der Bundesgerichtshof hat 2017 klargestellt, dass Wohnungseigentümer grundsätzlich auch ohne Beschluss über die Jahresabrechnung mit ihrem Mieter abrechnen müssen. Wird die Frist versäumt, muss der Vermieter konkret darlegen, welche Schritte er für eine rechtzeitige Abrechnung unternommen hat. Welche Folgen das haben kann, zeigt ein Fall aus dem Vermieter-Forum: Nach einem Verwalterwechsel lag die Abrechnung für 2023 erst im April 2025 vor. Das Jobcenter, das für die Mieterin zahlte, lehnte eine Nachforderung von rund 1.300 Euro wegen der abgelaufenen Jahresfrist ab.

Eine gute Vermietersoftware erleichtert diesen Übergang von der WEG-Abrechnung zur Abrechnung für den Mieter: Sie hilft, Kostenpositionen zu übernehmen, nicht umlagefähige Posten auszusortieren und die übrigen Kosten nach dem passenden Schlüssel zu verteilen. Gegen eine verspätete Abrechnung des Verwalters schützt sie euch allerdings nicht. Ihr könnt in diesem Fall Einsicht in die Verwaltungsunterlagen verlangen (§ 18 Abs. 4 WEG) und anhand der Belege selbst abrechnen. Haltet eure Nachfragen beim Verwalter am besten schriftlich fest. Wie die Programme die Übernahme lösen, ist unterschiedlich: Bei immocloud ladet ihr die Abrechnung je Einheit als PDF hoch, tragt den auf eure Wohnung entfallenden Betrag ein und ergänzt beispielsweise die Grundsteuer; alternativ lassen sich die einzelnen Positionen erfassen. WAREHaus easy bietet einen eigenen Verteilerschlüssel für die Abrechnung einer einzelnen vermieteten Eigentumswohnung. Details zu den übrigen Programmen findet ihr in den Kurzvorstellungen unter „Vermietete Eigentumswohnung“.

Worauf es bei Vermietersoftware ankommt

Betriebs- und Heizkostenabrechnung mit CO₂-Aufteilung

Die jährliche Betriebskostenabrechnung gehört zu den Aufgaben, die kein Vermieter umgehen kann. Besonders aufwendig wird sie bei Heizung und Warmwasser. Nach der Heizkostenverordnung müssen 50 bis 70 Prozent der Heizkosten verbrauchsabhängig verteilt werden. Seit 2023 kommt außerdem die Aufteilung der CO₂-Kosten hinzu: Je nach CO₂-Ausstoß des Gebäudes je Quadratmeter Wohnfläche legt eine von zehn Stufen fest, welchen Anteil Mieter und Vermieter tragen. Fehlt die erforderliche Einstufung in der Heizkostenabrechnung, darf der Mieter seinen Anteil an den Heizkosten um drei Prozent kürzen (§ 7 CO2KostAufG). Eine Ausnahme gilt für Häuser mit höchstens zwei Wohnungen, wenn der Vermieter eine davon selbst bewohnt: Hier kann eine abweichende Verteilung vereinbart werden; das CO₂-Stufenmodell greift nicht. Zieht ein Mieter während des Jahres aus oder ein, ist grundsätzlich eine Zwischenablesung nötig. Die Verbrauchskosten werden dann nach den ermittelten Werten verteilt, die übrigen Heizkosten nach Gradtagszahlen oder zeitanteilig und die sonstigen Warmwasserkosten zeitanteilig. Ist eine Zwischenablesung nicht möglich, wird nach diesem Maßstab für die gesamten Kosten abgerechnet. Hinzu kommt eine Frist: Nicht fernablesbare Zähler und Heizkostenverteiler müssen bis zum 31. Dezember 2026 nachgerüstet oder ersetzt werden (§ 5 HeizkostenV). Bei fernablesbarer Ausstattung müssen Mieter zudem monatlich über ihren Verbrauch informiert werden.

Bei der Software solltet ihr deshalb genau hinsehen: Manche Programme berechnen Heizkosten und CO₂-Anteil selbst – dafür müsst ihr Zählerstände und Brennstoffkosten eintragen. Andere übernehmen die fertige Abrechnung des Messdienstes. INtex Hausverwaltung trennt beispielsweise Grund- und Verbrauchskosten und berücksichtigt die CO₂-Aufteilung. Bei immocloud erfasst ihr die CO₂-Kosten als eigene Position; Einstufung und Vermieteranteil müsst ihr selbst berechnen. Welche Heizungsarten die einzelnen Programme unterstützen, erläutern wir in den Kurzvorstellungen unter „Abrechnung“.

Eine Hand übergibt einen Wohnungsschlüssel mit Haus-Anhänger an eine andere Hand
Beim Mieterwechsel teilt eine gute Vermietersoftware die zeitabhängigen Kosten taggenau auf; für Heizung und Warmwasser braucht es zusätzlich eine Zwischenablesung.

Mieteingang, Bankanbindung und Mahnung

Viele Programme lassen sich mit dem Bankkonto verbinden. Cloud-Lösungen greifen dafür häufig auf Kontoinformationsdienste wie finAPI oder BanksAPI zurück, die Umsätze in diesem Zusammenhang nur auslesen. Die Freigabe per TAN muss nach den europäischen Zahlungsdiensteregeln spätestens alle 180 Tage erneuert werden – andernfalls kommen keine neuen Umsätze mehr an. Alternativ lassen sich Kontoauszüge als MT940-, CAMT- oder CSV-Datei importieren; manche Programme unterstützen klassisches Onlinebanking. Entscheidend ist aber nicht allein, ob die Verbindung funktioniert. Erkennt das Programm automatisch, welche Überweisung zu welcher Miete gehört, und weist es auf fehlende Zahlungen hin? Ein Beitrag im Vermieter-Forum beschreibt den eigentlichen Nutzen treffend: Richtig hilfreich wird die Software, wenn vom Kontoauszug über offene Posten und Mahnungen bis zur Steuererklärung möglichst wenig manuell übertragen werden muss.

Bleibt die Miete aus, ist eine Mahnung rechtlich nicht in jedem Fall Voraussetzung für den Verzug: Die Miete ist spätestens am dritten Werktag fällig (§ 556b BGB); weil der Termin kalendermäßig bestimmt ist, kann der Mieter auch ohne Mahnung in Verzug geraten (§ 286 Abs. 2 BGB). Für euch zählt deshalb, dass Rückstände nachvollziehbar dokumentiert werden. nahaus verbindet die Schritte: Eine KI ordnet Zahlungen den Sollstellungen zu, erkennt offene Posten und speichert Zahlungserinnerungen sowie Mahnungen mit eigener ID in der Historie. Die Schreiben lassen sich per E-Mail oder E-Post versenden. Bei anderen Programmen beschränkt sich die Unterstützung teils auf eine Erinnerung oder eine Briefvorlage.

Indexmiete und Staffelmiete

Index- und Staffelmieten ersparen euch nicht jede Arbeit – sie verlagern sie vor allem auf die richtige Berechnung und den richtigen Zeitpunkt. Bei einer Indexmiete muss die Miete mindestens ein Jahr unverändert bleiben. Die Anpassung muss in Textform den geänderten Index und die neue Miethöhe nennen; wirksam wird sie ab dem übernächsten Monat nach Zugang (§ 557b BGB). Bei einer Staffelmiete stehen die künftigen Beträge bereits im Vertrag. Eine gute Software behält die Termine im Blick, unterstützt die Berechnung, erstellt das Schreiben und übernimmt die neue Miete anschließend in die Sollstellungen.

Bei nahaus prüft das Programm automatisch, ob die Voraussetzungen für eine Indexanpassung erfüllt sind und der Mindestabstand eingehalten wurde. Den aktuellen Wert aus der Tabelle des Statistischen Bundesamts gebt ihr selbst ein; daraus berechnet nahaus die neue Miete und den Wirksamkeitstermin und erstellt das Erhöhungsschreiben. Bei manchen anderen Programmen müsst ihr die geänderte Miete zum Stichtag manuell eintragen.

Anlage V und Übergabe an den Steuerberater

Mieteinnahmen zählen steuerlich zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Für jede vermietete Immobilie – auch für jede einzelne Eigentumswohnung – wird grundsätzlich eine eigene Anlage V benötigt. Die Software sollte daher pro Objekt Mieten, Umlagen, Nachzahlungen und Erstattungen aus der Betriebskostenabrechnung, Abschreibungen, Schuldzinsen und weitere Werbungskosten strukturiert erfassen. Bei Eigentumswohnungen ist eine Trennung besonders wichtig: Für die Steuer zählen die im Jahr gezahlten Hausgelder, nicht einfach die Werte aus der Jahresabrechnung. Einzahlungen in die Erhaltungsrücklage werden außerdem erst dann zu Werbungskosten, wenn das Geld tatsächlich für eine Erhaltungsmaßnahme ausgegeben wird. Betriebskostenabrechnung und steuerliche Auswertung folgen hier also unterschiedlichen Regeln. Bei einer GmbH gelten wiederum andere Anforderungen; dort benötigt der Steuerberater eine doppelte Buchführung.

Wenn der Steuerberater die Erklärung übernimmt, sollte der Datenexport möglichst wenig Nacharbeit verursachen. nahaus stellt Einnahmen und Ausgaben je Immobilie als PDF, CSV oder Excel bereit; für DATEV-Kanzleien gibt es außerdem ein Modul für die Stammdaten. immocloud bietet eine vorbereitete Anlage V als PDF sowie einen DATEV-Buchungsexport.

Belege, E-Rechnung und Datenexport

Auch bei Belegen lohnt sich ein genauer Blick auf die digitalen Funktionen. Seit 2025 könnt ihr Belege zur Betriebskostenabrechnung elektronisch bereitstellen (§ 556 Abs. 4 BGB), beispielsweise über ein Mieterportal. Zugleich müssen Vermieter E-Rechnungen von Handwerkern und Versorgern empfangen können; das Bundesfinanzministerium nennt Wohnungsvermieter ausdrücklich. Eine digitale, nach Kostenpositionen sortierte Belegablage erleichtert beides. Prüft in der Testphase, ob das Programm XRechnung und ZUGFeRD lesen und die Originaldateien aufbewahren kann.

Mindestens genauso wichtig ist, dass ihr eure Daten später wieder herausbekommt. Im Vermieter-Forum berichten Erben eines Vermieters mit fünf Immobilien, dass die Abrechnungsdaten nur in einem Desktop-Programm gespeichert waren. Um auf die eigenen Daten zugreifen zu können, mussten sie zunächst eine Lizenz kaufen. Klärt daher vorab, ob sich Stammdaten, Buchungen und Dokumente vollständig exportieren lassen – und erstellt zusätzlich regelmäßig eine eigene Sicherung.

Cloud, App oder Windows-Programm

Bei der technischen Umsetzung habt ihr grundsätzlich zwei Wege. Cloud-Programme laufen im Browser und lassen sich deshalb meist auch auf dem Mac nutzen; manche bringen zusätzlich eine Smartphone-App mit, etwa für Wohnungsübergaben. Klassische Windows-Programme werden dagegen gekauft oder jährlich lizenziert und funktionieren häufig auch ohne Internet. Dafür solltet ihr prüfen, wie Updates geregelt sind: Bei einigen Kaufversionen werden neue Funktionen oder Anpassungen nur über kostenpflichtige Updates bereitgestellt, zum Beispiel alle zwei Jahre.

Was Vermietersoftware kostet

Die Anbieter rechnen unterschiedlich ab. In der Praxis begegnen euch vor allem vier Modelle, die sich teilweise auch kombinieren:

  • Kostenlose Einstiegsversionen mit einer Grenze: entweder eine Einheit oder ein reduzierter Funktionsumfang, oft ohne Betriebskostenabrechnung.
  • Staffeln nach Einheiten: Der Monatspreis steigt in Stufen, bei immocloud etwa bis 5, 15, 30 und 50 Einheiten.
  • Grundpreis plus Betrag je Einheit: ein fester Sockel und für jede weitere Wohnung ein Aufschlag, so im Enterprise-Tarif von nahaus.
  • Jahreslizenz oder Kauf: vor allem bei Windows-Programmen, teils mit kostenpflichtigen Updates oder Serviceverträgen.

Vergleicht die Preise am besten immer inklusive Mehrwertsteuer. Die Vermietung von Wohnraum ist umsatzsteuerfrei; deshalb könnt ihr die Vorsteuer auf solche Ausgaben in der Regel nicht abziehen. Entscheidend ist für euch also der Bruttopreis. Wo Hersteller Nettopreise nennen, haben wir sie in den Kurzvorstellungen umgerechnet und den Nettobetrag in Klammern ergänzt. Die Softwarekosten könnt ihr als Werbungskosten bei den Mieteinkünften ansetzen. Beachtet außerdem die Vertragsbedingungen: Manche Angebote laufen mindestens zwölf Monate.

Software für Vermieter im Überblick

Zuerst stellen wir nahaus vor, unsere Empfehlung für Vermieter mit wachsendem Bestand. Danach folgen die weiteren Programme in alphabetischer Reihenfolge. Funktionen und Preise haben wir im Oktober 2026 auf den Seiten der Hersteller und in den Interviews geprüft, die uns Anbieter gegeben haben.

nahaus.de

Logo von Nahaus GmbH (nahaus.de)
  • Hersteller: Nahaus GmbH, Göttingen; Software nahaus.de
  • Für wen: private Vermieter, Investoren und Immobiliengesellschaften mit wachsendem Bestand, bis hin zu großen Beständen; auch Hausverwaltungen
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit eigenem Verteilerschlüssel je Kostenart (Fläche, Personen, Verbrauch oder frei), Zählerstände fließen ein, Guthaben und Nachzahlungen werden automatisch in Soll gestellt, die Warmmiete wird automatisch in Kaltmiete, Betriebs- und Heizkosten aufgeteilt und verbucht; zu Heizkostenverordnung und CO₂-Aufteilung liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: Bankkonto online verbunden, Mietzahlungen per KI zugeordnet, Transaktionsregeln; Mahnwesen von der Zahlungserinnerung bis zur letzten Mahnung mit Historie, Versand per E-Mail oder E-Post
  • Miete anpassen: Indexmiete mit automatischer Prüfung der Voraussetzungen, Berechnung und Mieterhöhungsschreiben (den aktuellen Indexwert tragt ihr selbst ein); Staffelmiete
  • Steuer: Auswertung von Einnahmen und Ausgaben je Immobilie (PDF, CSV, Excel), DATEV-Modul für Debitoren- und Kreditoren-Stammdaten, Darlehensverwaltung mit Zinsbindung und Restschuld
  • Vermietete Eigentumswohnung: zur Übernahme einer Hausgeldabrechnung liegt keine Angabe vor; eine WEG-Verwaltung aus Verwaltersicht gibt es als Beta-Funktion
  • Betrieb: Web-Anwendung, auf Smartphone und Tablet im Browser nutzbar, Server in Frankfurt am Main
  • Preis (Stand Oktober 2026): Pro 119 € im Monat (100 € netto) für bis zu 50 Einheiten, 10 Eigentümer und einen Benutzer, bei jährlicher Zahlung 1.309 € im Jahr (1.100 € netto); Enterprise ab 297,50 € im Monat (250 € netto) mit 50 Einheiten und zwei Benutzern, jede weitere Einheit 1,19 € im Monat (1 € netto); monatlich oder jährlich abrechenbar; 30 Tage kostenlos testen ohne Zahlungsdaten

Gut zu wissen: Für eine einzelne Wohnung ist das Pro-Paket preislich hoch angesetzt; lohnend wird nahaus, sobald mehrere Objekte, Konten und Eigentümer zusammenkommen. Support gibt es per Ticketsystem und E-Mail, dazu eine Online-Dokumentation mit Videos; Enterprise-Kunden bekommen auch Video-Termine. Mehr Infos zu nahaus.de

Einheitenübersicht eines Mehrfamilienhauses in nahaus.de
Einheitenübersicht eines Mehrfamilienhauses in nahaus.de: Warmmiete, letzte und nächste Mieterhöhung je Einheit auf einen Blick.

Fraberger Hausverwaltungsprogramm

Logo von Michael Fraberger GmbH (Fraberger Hausverwaltungsprogramm)
  • Hersteller: Michael Fraberger GmbH, Starnberg
  • Für wen: vor allem mittelgroße Verwaltungen, dazu günstige Einstiegsversionen für private Vermieter und kleine Eigentümergemeinschaften
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit frei definierbaren Umlageschlüsseln, etwa nach Fläche oder Zählerständen; Heizkosten mit getrennten Schlüsseln für Grund- und Verbrauchskosten; zur CO₂-Aufteilung liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: Zahlungen werden als CSV-Datei aus dem Onlinebanking übernommen, Datenaustausch mit der Bank als Zusatzoption; Mahnwesen mit zwei Stufen
  • Miete anpassen: Erhöhungen nach Staffelmiete oder Index, etwa Verbraucherpreisindex
  • Steuer: DATEV-Export als Zusatzoption
  • Vermietete Eigentumswohnung: Die Zusatzoption Weitervermietungen erzeugt zur Eigentümerabrechnung gleich die Abrechnung für den Mieter, wenn die Eigentümergemeinschaft im Programm geführt wird
  • Betrieb: Windows-Programm als Einzelplatz oder im Netzwerk; Mac nur über eine Windows-Emulation
  • Preis (Stand Oktober 2026): Kauf; Mietverwaltung bis 25 Einheiten 117,81 € (99 € netto), bis 50 Einheiten 224,91 € (189 € netto); Updates kostenlos zum Herunterladen, Wartungsvertrag optional ab 176,12 € im Jahr (148 € netto); Testversion 14 Tage für bis zu 25 Einheiten mit allen Zusatzoptionen, verlängerbar auf bis zu sechs Wochen

Gut zu wissen: Funktionen wie Bankdatenaustausch, DATEV-Export oder die Verbuchung der Mehrwertsteuer, etwa für Gewerbemieter, kommen als einzeln bepreiste Zusatzoptionen dazu, gestaffelt nach Zahl der Einheiten. Support läuft per E-Mail, Telefon und Fernwartung, Antworten kommen üblicherweise bis zum nächsten Werktag. Mehr Infos zum Fraberger Hausverwaltungsprogramm

hellohousing

Logo von Hello Housing GmbH (hellohousing)
  • Hersteller: Hello Housing GmbH, Berlin
  • Für wen: private Vermieter und professionelle Hausverwaltungen
  • Abrechnung: eigene Kostenarten und Verteilerschlüssel, Leerstand und Mieterwechsel werden anteilig berücksichtigt; Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung für Zentralheizungen ab dem Premium-Tarif, CO₂-Aufteilung automatisch nach dem Zehn-Stufen-Modell
  • Bank und Mahnung: Bankanbindung über finAPI ab Premium mit Regeln zum automatischen Verbuchen; Mahnung als Brief oder E-Mail
  • Miete anpassen: Mietänderungen werden mit Stichtag erfasst; zu Index- und Staffelmiete liegt keine Angabe vor
  • Steuer: Daten für die Anlage V als Excel oder PDF, ab Premium
  • Vermietete Eigentumswohnung: eigener Objekttyp „Einzelne Einheit“; die Gesamtkosten aus der Hausgeldabrechnung tragt ihr von Hand ein
  • Betrieb: Web-App im Browser; im Professional-Tarif Mieterportal, Funkzähler und monatliche Verbrauchsinformation
  • Preis (Stand Oktober 2026): inkl. MwSt.; Starter 4,50 € im Monat für eine Immobilie mit bis zu 9 Einheiten, Premium 9,50 € für zwei Immobilien mit je bis zu 25 Einheiten, Professional 19,50 € für fünf Immobilien mit je bis zu 50 Einheiten; monatlich kündbar, 30 Tage Test

Gut zu wissen: Belege liest eine Texterkennung automatisch aus, sodass ihr Rechnungsdaten nicht abtippen müsst. hellohousing bei uns im Vergleich

immocloud

Logo von immocloud GmbH (immocloud)
  • Hersteller: immocloud GmbH, Düsseldorf
  • Für wen: private Vermieter und Hausverwaltungen, ohne Obergrenze bei den Einheiten
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit Verteilung nach Fläche, Verbrauch, Personen oder Einheiten, unterjährige Mieterwechsel und Leerstände tagesgenau; Heiz- und Warmwasserkosten nach Heizkostenverordnung in derselben Abrechnung; die CO₂-Abgabe legt ihr als eigene Kostenposition an
  • Bank und Mahnung: Bankanbindung über finAPI mit nächtlichem Abruf, Zuordnung nach Betrag, Mietpartei und IBAN; bei Rückständen eine Zahlungserinnerung, eine vollautomatische Mahnung gibt es derzeit nicht
  • Miete anpassen: Staffel- und Indexmiete im Mietvertrag hinterlegt, Mietstaffeln werden automatisch berechnet
  • Steuer: Anlage V als PDF mit Excel-Anhang, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, DATEV-Export mit SKR03 oder SKR04 in allen Tarifen
  • Vermietete Eigentumswohnung: vereinfachte WEG-Abrechnung, bei der ihr die Abrechnung je Einheit als PDF hochladet, den auf die Wohnung entfallenden Betrag eintragt und Kosten wie die Grundsteuer ergänzt; alternativ Einzelpositionen
  • Betrieb: Web-Anwendung plus App für iOS und Android, eigene Server in Leipzig; Mieterportal ab dem Tarif Manager, Übergabeprotokoll per App
  • Preis (Stand Oktober 2026): bei zwölf Monaten Laufzeit Starter bis 5 Einheiten 11,89 € im Monat (9,99 € netto), Manager bis 15 Einheiten 19,03 € (15,99 € netto), Manager bis 30 Einheiten 30,93 € (25,99 € netto), Investor bis 50 Einheiten 47,59 € (39,99 € netto), darüber auf Anfrage; bei drei Monaten Laufzeit etwas teurer; Kündigung zwei Wochen zum Laufzeitende; 45 Tage Test ohne Zahlungsdaten

Gut zu wissen: Mehrere Benutzer gibt es erst ab dem Investor-Tarif; Briefversand und digitale Mietverträge kosten extra. Support gibt es per Telefon, E-Mail, Chat und WhatsApp, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dazu ein kostenloses Einführungswebinar. Mehr Infos zu immocloud

immo.page Pro

Logo von 8Byte Digital GmbH (immo.page Pro)
  • Hersteller: 8Byte Digital GmbH, Selm
  • Für wen: private Vermieter von der einzelnen Wohnung bis zum Mehrfamilienhaus, ausgerichtet auf 1 bis 30 Einheiten
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit Verteilung auf alle Mietparteien, Leerstand bleibt als Eigentümeranteil sichtbar, KI-Prüfung der Abrechnung; zur Heizkostenabrechnung liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: automatische Mieteingangskontrolle über finAPI mit reinem Lesezugriff, ab dem Tarif Investor; zum Mahnwesen liegt keine Angabe vor
  • Miete anpassen: Indexmiete, Staffelmiete und Mieterhöhungen nach Mietspiegel werden am Vertrag festgehalten, Mieterhöhungsverlangen als PDF
  • Steuer: Geldbewegungen lassen sich nach dem Kontenrahmen SKR03 kategorisieren
  • Vermietete Eigentumswohnung: keine Angabe; für eine einzelne Abrechnung bietet der Hersteller das separate Produkt immo.page Express
  • Betrieb: Web-App im Browser, auch auf Mac und Smartphone; Server in Deutschland; Mieter-Login für Zählerstände
  • Preis (Stand Oktober 2026): inkl. MwSt.; Starter kostenlos für eine Einheit ohne Abrechnung, Professional 5,90 € im Monat bis 5 Einheiten mit Nebenkostenabrechnung, Investor 12,90 € bis 15 Einheiten mit Bankanbindung; ab 16 Einheiten 0,90 € je Einheit und Monat, mit wachsendem Bestand sinkend bis 0,55 €, bei zwölf Monaten Abrechnungsintervall; Verlängerung automatisch, Kündigung vier Wochen zum Laufzeitende; 14 Tage Test

Gut zu wissen: Ein Konto ist auf einen Nutzer ausgelegt; mehrere Personen mit eigenem Zugang sind derzeit nicht vorgesehen. Steckbrief zu immo.page Pro

INtex Vermieter und INtex Hausverwaltung

Logo von INtex Publishing GmbH & Co. KG (INtex)
  • Hersteller: INtex Publishing GmbH & Co. KG, Eitorf
  • Für wen: INtex Vermieter für Mietwohnungen, Einliegerwohnungen und kleine Mietshäuser; INtex Hausverwaltung in der Stufe STANDARD für private Vermieter mit größerem Bestand
  • Abrechnung: Betriebskostenabrechnung, auch nach Miteigentumsanteilen; Heizkosten aus einer externen Abrechnung übernehmen; INtex Hausverwaltung mit getrennten Grund- und Verbrauchskosten und CO₂-Aufteilung, zur CO₂-Aufteilung in INtex Vermieter liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: für INtex Vermieter liegt keine Angabe vor; INtex Hausverwaltung importiert Kontoauszüge als MT940 oder CAMT, erkennt Mietzahlungen und hat ein Mahnwesen; Banking-Zugangsdaten werden nicht abgefragt
  • Miete anpassen: in INtex Hausverwaltung Index- und Staffelmieten mit Vorschlägen für Mietanpassungen, Termine im Organizer und Mieterhöhungsschreiben aus der Korrespondenz
  • Steuer: in INtex Hausverwaltung eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für die Anlage V auf Knopfdruck; für INtex Vermieter liegt keine Angabe vor
  • Vermietete Eigentumswohnung: Umlage nach Miteigentumsanteilen; WEG- und Sondereigentumsverwaltung ab INtex Hausverwaltung XT (299 € im Jahr inkl. MwSt.)
  • Betrieb: Cloud-Software im Browser oder als installierbare Web-App für Windows, macOS, iOS und Android, Rechenzentrum in Deutschland; INtex Hausverwaltung alternativ als Kauflizenz für den eigenen Server (2.499 € inkl. MwSt.)
  • Preis (Stand Oktober 2026): inkl. MwSt., jeweils ein Jahr ohne automatische Verlängerung; INtex Vermieter 80 € (bis 20 Einzelabrechnungen im Jahr) oder 120 € (bis 50); INtex Hausverwaltung STANDARD 199 € für bis zu 75 Einheiten; 14 Tage Test

Gut zu wissen: Mit INtex Vermieter für die Abrechnung und INtex Hausverwaltung für Buchhaltung und Mahnwesen gibt es beim selben Hersteller einen Weg vom kleinen zum größeren Bestand. Mehr Infos zu INtex

objego

Logo von ista SE (objego)
  • Hersteller: ista SE, Essen
  • Für wen: private Vermieter mit Immobilien in Deutschland; ausgelegt auf bis zu 70 Nutzeinheiten
  • Abrechnung: Betriebskostenabrechnung mit Schlüsseln nach Wohnfläche, Personen, Einheiten, Miteigentumsanteil oder eigenen Schlüsseln, Mieterwechsel taggenau; eigene Heizkostenabrechnung für Selbstableser bei Gaszentralheizung in Mehrfamilienhäusern, sonst Übernahme der Messdienst-Abrechnung; CO₂-Aufteilung nur in der eigenen Heizkostenabrechnung für Erdgas
  • Bank und Mahnung: Bankanbindung über finAPI, Mieteingänge werden automatisch nach Betrag, IBAN und Verwendungszweck geprüft, dazu monatliche Status-Mails; für Rückstände gibt es Briefvorlagen
  • Miete anpassen: Vorlagen für Index-, Staffel- und Mietspiegel-Erhöhungen, Mietpreisrechner; Staffeln werden von Hand erfasst
  • Steuer: Daten für die Anlage V als Excel-Tabelle, verfügbar für die Objekttypen Mehrfamilienhaus, Wohn- und Geschäftshaus und Gewerbeeinheit
  • Vermietete Eigentumswohnung: Kostenarten werden aus der Hausgeldabrechnung übernommen und als solche gekennzeichnet, mit Gesamtbetrag und Anteil der Einheit
  • Betrieb: Web-Anwendung, auch im Safari auf dem Mac; Rechenzentrum in den Niederlanden; über 30 Vorlagen
  • Preis (Stand Oktober 2026): inkl. MwSt.; Basics kostenlos für unbegrenzt viele Immobilien; Verwaltung 7,95 € im Monat für alle Einheiten, Nebenkosten mit Betriebs- und Heizkostenabrechnung 0,95 € je Einheit und Monat; zwölf Monate Mindestlaufzeit

Gut zu wissen: Für eine einzelne vermietete Eigentumswohnung bereitet objego die Anlage V nicht vor, weil die Funktion nur für die genannten Objekttypen gilt. Steckbrief zu objego

rentably

Logo von sober care GmbH (rentably)
  • Hersteller: sober care GmbH, Berlin
  • Für wen: vor allem private Vermieter und Eigentümer, in beiden Tarifen mit unbegrenzt vielen Immobilien
  • Abrechnung: im Pro-Tarif Betriebskostenabrechnung nach Betriebskostenverordnung mit eigenen Umlageschlüsseln und Ausweis haushaltsnaher Dienstleistungen, Heizkostenabrechnung mit CO₂-Aufteilung
  • Bank und Mahnung: im Pro-Tarif Bankanbindung über die PSD2-Schnittstelle oder Import per CSV und CAMT, automatischer Mahnversand
  • Miete anpassen: Staffelmiete in beiden Tarifen; Indexmiete im Pro-Tarif mit Überwachung des Verbraucherpreisindex
  • Steuer: im Pro-Tarif Anlage V aus den erfassten Daten, DATEV-Export mit SKR03 oder SKR04
  • Vermietete Eigentumswohnung: Hausgeldzahlungen je Wohnung erfassen und den nicht umlagefähigen Anteil kennzeichnen; die Abrechnung berücksichtigt nur die umlagefähigen Kosten; zur Übernahme der Jahresabrechnung des Verwalters liegt keine Angabe vor
  • Betrieb: Web-Anwendung, Server in Deutschland; Mieterportal, Kaution und Übergabeprotokolle im Pro-Tarif
  • Preis (Stand Oktober 2026): Basic dauerhaft kostenlos; Pro ohne Einheitengrenze 15,35 € im Monat (12,90 € netto) oder 128,52 € im Jahr (108 € netto), Pro für bis zu 5 Einheiten ab 64,26 € im Jahr (54 € netto); 30 Tage Pro kostenlos, keine Mindestlaufzeit

Gut zu wissen: Im Pro-Tarif lassen sich mehrere Eigentümer wie privat, GbR oder GmbH in einem Konto führen. rentably in unserer Gesamtübersicht

Rentila

Logo von Rentila ltd (Rentila)
  • Hersteller: Rentila ltd, Sofia (Bulgarien)
  • Für wen: private Kleinvermieter als wichtigste Zielgruppe
  • Abrechnung: Berechnung der umlagefähigen Nebenkosten mit Dokument für den Mieter; zur Heizkostenabrechnung liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: Bankkonten verbinden mit automatischem Abgleich (nicht im kostenlosen Tarif), Zahlungsrückstände und Mahnungen
  • Miete anpassen: Online-Tool zur jährlichen Mietanpassung auf Basis der Indizes IRL oder ILC
  • Steuer: Finanzübersicht mit Export als PDF, Excel oder CSV; Zugriff für den Steuerberater
  • Vermietete Eigentumswohnung: keine Angabe
  • Betrieb: Web-Anwendung und Apps für iOS und Android, Server in Frankreich; Übergabeprotokolle mit Fotos, Mieterkonto, elektronische Signatur
  • Preis (Stand Oktober 2026): kostenlos für eine Einheit; Silber 7,02 € im Monat (5,90 € netto) oder 70,21 € im Jahr (59 € netto) für 2 bis 5 Einheiten; Gold 14,16 € im Monat (11,90 € netto) oder 141,61 € im Jahr (119 € netto) unbegrenzt; monatlich oder jährlich mit automatischer Verlängerung, keine Mindestlaufzeit; 15 Tage Test

Gut zu wissen: IRL und ILC sind französische Mietindizes. Wer eine Indexmiete nach dem deutschen Verbraucherpreisindex vereinbart hat, sollte in der Testphase prüfen, wie sie sich abbilden lässt. Rentila im Anbieterüberblick

VermietenPlus von ImmoScout24

Logo von Immobilien Scout GmbH (VermietenPlus)
  • Hersteller: Immobilien Scout GmbH, Berlin; früher als vermietet.de bekannt
  • Für wen: private Vermieter von Eigentumswohnungen bis Mehrfamilienhäusern, unbegrenzt viele Objekte
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung in fünf Schritten, Versand per E-Signatur oder Post, Daten aus dem Vorjahr werden übernommen; zu Heizkostenverordnung und CO₂-Aufteilung liegt keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: Bankkonten verknüpfen, automatischer Mieteingangscheck mit Regeln zur Zuordnung; zum Mahnwesen liegt keine Angabe vor
  • Miete anpassen: keine Angabe; im Paket sind Einschätzungen zu Marktwert und Mietspiegel
  • Steuer: Export der Einnahmen-Überschuss-Rechnung
  • Vermietete Eigentumswohnung: zur Übernahme der Hausgeldabrechnung liegt keine Angabe vor; dazu gibt es einen KI-Assistenten, der Dokumente zur Eigentumswohnung ausliest
  • Betrieb: Web-Anwendung im Bereich „Meine Immos“ auf ImmoScout24; Mietvertrag, Vorlagen, Dokumentenablage mit Texterkennung
  • Preis (Stand Oktober 2026): 9,90 € im Monat inkl. MwSt. und einer Wohneinheit, jede weitere 0,99 € im Monat; ein Jahr Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar; 30 Tage Test

Gut zu wissen: Im Paket steckt alle drei Monate ein kostenloses Inserat auf ImmoScout24, was bei Mieterwechseln hilft. VermietenPlus in unserer Übersicht

Vermieter1.de

Logo von Schulz Vermögens- und Dienstleistungsgesellschaft UG (Vermieter1.de)
  • Hersteller: Schulz Vermögens- und Dienstleistungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Buchholz
  • Für wen: Vermieter mit 1 bis 25 Einheiten; eigene Tarife für Hausverwaltungen
  • Abrechnung: Betriebskostenabrechnung mit 17 Kostenkategorien und 7 Umlageschlüsseln, darunter Miteigentumsanteile; Heizkosten nach Heizkostenverordnung für viele Heizarten, CO₂-Aufteilung mit allen zehn Stufen automatisch; Messdienst-Abrechnungen samt CO₂-Abzug übernehmen; KI-Prüfung
  • Bank und Mahnung: Bankanbindung als Zusatzmodul über BanksAPI, eindeutige Zahlungen werden automatisch gebucht; Zahlungserinnerungen und Mahnungen werden dokumentiert
  • Miete anpassen: Mieterhöhung nach Mietspiegel mit Kappungsgrenze, Indexmiete mit automatischer Berechnung, Staffelmiete, Modernisierungsmieterhöhung
  • Steuer: Anlage V als PDF und CSV mit Abschreibung, Übersicht über Einnahmen und Ausgaben
  • Vermietete Eigentumswohnung: Umlageschlüssel nach Miteigentumsanteilen für Eigentumswohnungen
  • Betrieb: Web-Anwendung ohne Installation, Server in Nürnberg und Falkenstein; Mieterportal, digitale Übergabe auch offline, Kautionsverwaltung
  • Preis (Stand Oktober 2026): Free dauerhaft kostenlos für eine Wohnung, einschließlich Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung; Basic 94,01 € im Jahr (79 € netto) bis 5 Einheiten; Pro 213,01 € im Jahr (179 € netto) bis 25 Einheiten; Lifetime-Lizenz für private Vermieter einmalig 1.069,81 € (899 € netto), bis 31.12.2026 für 653,31 € (549 € netto); Bankmodul 4,64 € je Konto und Monat (3,90 € netto), erstes Konto im Jahresabo enthalten; 14 Tage Test

Gut zu wissen: Für Eigentümergemeinschaften, die sich selbst verwalten, gibt es ein WEG-Zusatzmodul. Den Support übernimmt das Team selbst per E-Mail und Ticketsystem, in den höheren Tarifen mit Antwort innerhalb von 24 Stunden. Mehr Infos zu Vermieter1.de

ViVi

Logo von ViVi GmbH (ViVi)
  • Hersteller: ViVi GmbH, Darmstadt
  • Für wen: private Vermieter und Investoren; ViVi schließt Verträge allerdings nur mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, private Vermieter sollten das vor dem Abschluss klären
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit Mieterbrief, Heizkosten nach Heizkostenverordnung, Einstufung in eine der zehn CO₂-Stufen; Messdienst-Abrechnungen werden als PDF übernommen
  • Bank und Mahnung: Bankanbindung über BanksAPI; Mahnwesen mit bis zu vier Stufen per E-Mail oder Post
  • Miete anpassen: Indexanpassung (den Indexwert setzt ihr selbst), Staffelmiete, Mieterhöhung mit Briefentwurf
  • Steuer: Einnahmen, Werbungskosten und Abschreibung je Objekt, Export für die DATEV-Kanzlei; Anlage V als Beta-Funktion für private Strukturen
  • Vermietete Eigentumswohnung: Hausgeld wird beim Verbuchen in umlagefähig, nicht umlagefähig und Rücklage aufgeteilt; die hochgeladene Hausgeldabrechnung liest ViVi aus, einschließlich der enthaltenen Heizkostenabrechnung
  • Betrieb: App für iPhone und Android, Web-App am Rechner, Server in Deutschland; Mieterportal, Kautionsverwaltung
  • Preis (Stand Oktober 2026): bei jährlicher Zahlung Starter 14,28 € im Monat (12 € netto) bis 5 Einheiten, Growth 23,80 € (20 € netto) bis 20 Einheiten, Professional 41,65 € (35 € netto) bis 50 Einheiten, Ultimate 89,25 € (75 € netto) mit unbegrenzter KI-Nutzung; monatlich zahlbar etwas teurer; ab der 51. Einheit rund 0,60 € je Einheit und Monat (rund 0,50 € netto) als Einzelangebot; Kündigung 14 Tage zum Monatsende; 7 Tage Test

Gut zu wissen: Die Anlage V ist für private Strukturen als Beta-Funktion verfügbar, für Firmenstrukturen wie eine GmbH ist sie in Arbeit. ViVi bei uns im Anbietervergleich

WAREHaus easy

Logo von WAREHaus GmbH (easy)
  • Hersteller: WAREHaus GmbH, Stephanskirchen
  • Für wen: private Vermieter und mittelständische Hausverwaltungen
  • Abrechnung: Nebenkosten easy mit Bescheinigung für haushaltsnahe Dienstleistungen, Messdienst-Abrechnungen werden integriert; Heizkosten easy nach Heizkostenverordnung, bei Mieterwechsel taggenau unter Angabe der Gradtage, zur CO₂-Aufteilung liegt keine Angabe vor; neu ist eine Web-Version von Nebenkosten easy mit KI-Import alter Abrechnungen
  • Bank und Mahnung: Hausverwaltung easy bucht Mietzahlungen einzeln oder gesammelt und mahnt in drei Stufen
  • Miete anpassen: Mietanpassung zu einem Stichtag; Briefvorlagen zur Mieterhöhung in Vermieten easy
  • Steuer: Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Unterlagen für den Steuerberater in Hausverwaltung easy
  • Vermietete Eigentumswohnung: eigener Verteilerschlüssel „Verwalterabrechnung“ für die Abrechnung einer einzelnen vermieteten Eigentumswohnung
  • Betrieb: Windows-Programme, auf dem Mac mit Parallels Desktop; Nebenkosten easy zusätzlich im Browser
  • Preis (Stand Oktober 2026): Kaufpreis inkl. MwSt.; Nebenkosten easy 109 €, Heizkosten easy 199 €, beide zusammen 239 €, Hausverwaltung easy 199 €, Vermieten easy 59 €; für die Web-Version keine veröffentlichte Preisliste; 30 Tage Test

Gut zu wissen: Für Nebenkosten easy braucht ihr alle zwei Jahre ein Update, das extra kostet; Internet-Updates und der Support per Telefon und E-Mail setzen einen Software-Service-Vertrag voraus. Mehr Infos zu den easy-Programmen

WISO Vermieter 365 und WISO Hausverwalter 365

Logo von Buhl Data Service GmbH (WISO)
  • Hersteller: Buhl Data Service GmbH, Neunkirchen
  • Für wen: WISO Vermieter 365 für private Vermieter ohne Umsatzsteuerausweis, von der Einliegerwohnung bis zum Mehrfamilienhaus mit bis zu 5 Wohneinheiten, erweiterbar auf 20; WISO Hausverwalter 365 für private und gewerbliche Vermieter und Verwalter, in Paketen ab 10 Einheiten
  • Abrechnung: Nebenkostenabrechnung mit flexibler Kostenverteilung, eigene oder externe Heizkostenabrechnung; im Hausverwalter 365 auch die CO₂-Aufteilung, für Vermieter 365 liegt dazu keine Angabe vor
  • Bank und Mahnung: Vermieter 365 prüft Mieteingänge über die separate App finanzblick, eine Mahnfunktion gibt es dort nicht; Hausverwalter 365 mit integriertem Onlinebanking, offenen Posten und Mahnfunktion
  • Miete anpassen: Staffelmiete und Assistent für Mieterhöhungen nur im Hausverwalter 365
  • Steuer: beide bereiten die Anlage V vor und übergeben sie an WISO Steuer
  • Vermietete Eigentumswohnung: eigener Objekttyp Eigentumswohnung mit Miteigentumsanteil
  • Betrieb: Vermieter 365 als Web-App im Browser, auch auf dem Mac, oder als Windows-Programm, Server in Deutschland; Hausverwalter 365 nur für Windows 10 und 11
  • Preis (Stand Oktober 2026): inkl. MwSt., jeweils 365 Tage Laufzeit; Vermieter 365 im Abo 34,99 € im Jahr, Einzelkauf 49,99 €, je 5 weitere Einheiten 20 €; Hausverwalter 365 Start (10 Einheiten) im Abo 75,99 € im Jahr, Plus (25 Einheiten) im Abo 95,99 € im Jahr; im Browser testen

Gut zu wissen: Die Erweiterung von Vermieter 365 auf bis zu 20 Einheiten gibt es nur im Abo, nicht beim Einzelkauf. WISO Hausverwalter in unserem Vergleich

Häufige Fragen

Gibt es einen Testsieger bei Software für Vermieter?

Ein Programm, das für alle Vermieter gleichermaßen das beste ist, gibt es nicht. Bei einer Eigentumswohnung kommt es vor allem darauf an, wie gut sich die Hausgeldabrechnung weiterverarbeiten lässt; bei fünfzig Einheiten sind automatische Mietbuchhaltung und ein zuverlässiger Datenexport oft wichtiger. nahaus empfehlen wir besonders Vermietern, die ihren Bestand ausbauen und professioneller verwalten möchten. In den Kurzvorstellungen findet ihr die Programme nach denselben Kriterien beschrieben und könnt sie mit euren Anforderungen abgleichen.

Gibt es kostenlose Software für Vermieter?

Ja. Allerdings unterscheiden sich die Gratis-Tarife deutlich darin, was sie leisten und wie viele Einheiten sie abdecken. Vermieter1.de ist für eine Wohnung kostenlos und umfasst auch die Betriebs- und Heizkostenabrechnung. Bei Rentila und immo.page Pro ist jeweils eine Einheit gratis; bei immo.page Pro fehlt in diesem Tarif die Abrechnung. objego und rentably erlauben kostenlos beliebig viele Immobilien, berechnen die Betriebskostenabrechnung aber zusätzlich.

Reicht eine Excel-Tabelle zum Vermieten?

Für eine oder zwei Wohnungen kann eine sorgfältig gepflegte Excel-Tabelle durchaus reichen – ihr behaltet die Berechnungen im Blick und könnt sie nach euren Vorstellungen aufbauen. Der Aufwand wächst jedoch schnell, sobald weitere Einheiten, Heizkostenverordnung, CO₂-Aufteilung, Indexmieten und die Anforderungen des Steuerberaters dazukommen. Wenn ihr Mieteingänge regelmäßig manuell abgleichen müsst, ist es meist Zeit, eine Software auszuprobieren.

Fazit

Die passende Vermietersoftware erkennt ihr daran, dass sie eure wichtigste Aufgabe zuverlässig abdeckt: Bei einer Eigentumswohnung ist das vor allem die Übernahme der Hausgeldabrechnung, bei einem Mietshaus die Betriebs- und Heizkostenabrechnung samt Kontrolle der Mieteingänge. Wenn euer Bestand wächst, wird die Automatisierung vom Kontoauszug bis zur Steuer immer wichtiger. Achtet nicht nur auf den Tarifpreis: Eine versäumte Abrechnungsfrist oder Daten, die sich später nicht exportieren lassen, können deutlich teurer werden.

Verwaltet ihr inzwischen auch für andere Eigentümer oder eine ganze Eigentümergemeinschaft, findet ihr die passenden Programme bei uns unter Hausverwaltungssoftware im Vergleich. Und wer vor dem Testen sehen möchte, wie sich die Oberflächen unterscheiden, kann viele der Programme im Design-Vergleich nebeneinander anschauen.